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added on : June 8, 2026
Mont Blanc / Werkstatt Tsukada / Seikyodo
Ihr derzeitiger Aufenthaltsort
東京北部|東京東部
東京スカイツリーとその周辺|両国|浅草
Im Japanischen gibt es einen Begriff, der die Kunst beschreibt, Dinge mit tiefer Wertschätzung für handwerkliches Können herzustellen: „monozukuri“. Er spiegelt den Respekt der japanischen Kultur für das Handwerk und die Verbindung zwischen den Schöpfenden und den Materialien um sie herum wider. Es gibt wohl keine bessere Möglichkeit, diese Geisteshaltung mit nach Hause zu nehmen, als mit einem Souvenir, das Sie selbst angefertigt haben.
Wenn Sie diesen Juni in Tokyo sind, lassen Sie doch die Touristenläden einfach links liegen und entgehen Sie dem Regen, indem Sie an drei persönlichen Handwerkserlebnissen bei Mont Blanc, in der Werkstatt Tsukada und bei Seikyodo teilnehmen, wo erfahrene Handwerksleute Sie in authentische japanische Handwerkstraditionen einführen.
Egal, ob Ihnen die Regenzeit Ausflugspläne im Freien durchkreuzt hat oder Sie einfach Lust auf eine Abwechslung von den üblichen Besichtigungen haben, diese Mitmach-Erlebnisse lassen einen verregneten Tag zu einer wertvollen Erinnerung werden, die Ihnen für immer im Gedächtnis bleiben wird. Das Beste daran ist, dass die Ergebnisse Ihrer Bemühungen kompakt und reisefreundlich sind. Außerdem ist es ganz einfach, sich über die offizielle Ticket-Website von GOTOKYO im Voraus einen Platz zu buchen.
Das 1960 gegründete Geschäft „Mont Blanc“ ist ein Traditionsgeschäft, das für seine arbeitsintensive Handwebtechnik bekannt ist, die als „Hogushi-ori“ bezeichnet wird. Das auf handgefertigte Regenschirme spezialisierte Geschäft bietet Besuchern ein einzigartiges Erlebnis, bei dem sie mit traditionellen Techniken ihren eigenen Miniatur-Regenschirm herstellen können.
Der Kurs dauert etwa eine bis eineinhalb Stunden und beginnt mit der Auswahl eines Stoffes aus rund zehn japanischen Mustern. Anschließend führen Sie die Kursleiter durch die gleichen Schritte, die auch echte Handwerker ausführen würden: den Stoff zuschneiden, ihn sorgfältig auf den Rahmen nähen und alles zu einem Schirm zusammenfügen. Die Kursleiter sprechen vorwiegend Japanisch, doch da es sich um ein praktisches Handwerk handelt, werden die meisten Schritte eher gezeigt als erklärt – Sie werden also allein durch Zuschauen genau verstehen, was zu tun ist.
Der fertige Regenschirm ist leicht und lässt sich platzsparend in einem kleinen Beutel verstauen. Zudem werden Regenschirme in Japan mit Schutz und Glück assoziiert; das Verschenken eines Regenschirms gilt daher als Zeichen dafür, jemandem Glück und Wohlergehen zu wünschen. Ein selbstgefertigtes Miniaturmodell unterstreicht diese Bedeutung noch zusätzlich.
Passend zur Regenzeit im Juni ist Mont Blanc so der perfekte Ort, um Ihre „Monozukuri“-Reise in Tokyo zu beginnen.
Wählen Sie Ihr Lieblingsmuster und gestalten Sie Ihren ganz persönlichen Miniatur-Regenschirm
Der Handwerker vermittelt auch die Geschichte der Regenschirme
Sorgfältig von Hand zusammengenäht
Ein Miniaturregenschirm im perfekten Souvenirformat
Außenansicht von Mont Blanc
Tsukada Kobo ist eine Werkstatt, die sich auf Holzpuppen im Edo-Stil, sogenannte „Kimekomi“, spezialisiert hat. Sie wurde 1841 vom Gründer und Handwerksmeister der ersten Generation, Nagawa Shunzan, gegründet und wird heute in der siebten Generation geführt. Die Werkstatt befindet sich im Bezirk Sumida, im selben Viertel wie Ryogoku, der historischen Heimat des Sumo in Tokyo.
Die Kimekomi-Technik entstand im 18. Jahrhundert in Kyoto, gelangte jedoch schließlich nach Edo (dem heutigen Tokyo) und übernahm dort die prägnantere, raffiniertere Ästhetik der Stadt. Seither hat sie das japanische Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie als traditionelles Handwerk anerkannt.
In der Werkstatt Tsukada wird diese jahrhundertealte Technik durch ein Mitmach-Erlebnis mit Leben erfüllt, bei dem Sie Ihren ganz persönlichen Sumo-Ringer anfertigen können. Die Aufgabe besteht darin, den Ringer einzukleiden, indem Sie seinen Mawashi-Gürtel nach derselben Kimekomi-Methode anbringen, die auch die Handwerksprofis anwenden: mit einem Holzstäbchen Rillen nachzeichnen, Klebstoff auftragen und den Stoff fest andrücken. Es klingt einfach, doch der Vorgang erfordert Präzision und Kraftaufwand. Nach diesem Erlebnis werden Sie mit Sicherheit echte Wertschätzung für die akribische Kunstfertigkeit empfinden, die bei der Herstellung dieser raffinierten Puppen zur Anwendung kommt.
Der Kurs dauert etwa eine bis eineinhalb Stunden, wobei die Kursleiter Ihnen eine gedruckte Anleitung aushändigen und Ihnen während des gesamten Kurses in einfachem Englisch weiterhelfen. Zum krönenden Abschluss denken sie sich einen Namen in Kanji für Sie aus, den Sie dann mit einem traditionellen Fude-Pinsel auf eine kleine Holztafel schreiben können. Die fertige Figur erhalten Sie zusammen mit einem eigenen Miniatur-Dohyo-Sumo-Ring, damit Sie sie präsentabel aufstellen können.
Liebenswerte Miniaturfigur eines Sumo-Ringers, komplett mit eigenem Ring
Der Handwerker erklärt jeden Schritt sorgfältig
Kimekomi ist eine traditionelle japanische Handwerkstechnik, deren Ursprünge bis ins 18. Jahrhundert zurückreichen
Ein besonderes Andenken mit einer hölzernen Namenstafel in Kanji-Schrift
Außenansicht der Werkstatt Tsukada
Die Gamaguchi-Geldbörse hat ihren Namen vom japanischen Wort für Kröte: „gama“. Ihr breiter Metallrahmen, der sich mit einem Schnappverschluss öffnen und schließen lässt, erinnert an das weit aufgerissene Maul des Tieres. In der japanischen Volkskunde gilt die Kröte zudem als Glückssymbol, da sie mit dem Glauben verbunden wird, dass ausgegebenes Geld wieder in die eigene Tasche zurückfindet.
Seikyodo wurde 2022 in Kappabashi als realer Standort des Online-Magazins „Shokunin Zukan“ eröffnet, das sich dem traditionellen japanischen Handwerk widmet. Der gemütliche Laden, in dem Kunsthandwerk und Geschirr von Handwerksleuten aus ganz Japan angeboten werden, liegt nur wenige Gehminuten vom Sensoji-Tempel entfernt und ist somit ein idealer Zwischenstopp für alle, die bereits in Asakusa unterwegs sind.
Der Erlebniskurs, bei dem einfache Erläuterungen auf Englisch gegeben werden, beginnt mit der Auswahl des Stoffes – 10 bis 15 wunderschöne japanische Verschnittreste (hagire) in verschiedenen Farben und Mustern. Die Auswahl variiert von Tag zu Tag. Die Kursleiter nennen das ichigo ichie – eine Begegnung, die es nur einmal im Leben gibt. Anschließend wählen Sie für die Innenseite noch ein kontrastierendes Futter aus, bevor die Herstellung beginnt: Der Stoff wird zugeschnitten, gefaltet und gebügelt, mit Klebstoff fixiert und mit einem goldfarbenen Metallverschluss versehen. Nähen ist nicht nötig – sogar handwerklich weniger begabten Teilnehmenden gelingen so makellose Ergebnisse.
Insgesamt fertigen Sie zwei Gegenstände an: das Hauptstück – ein schlankes Etui für Accessoires, Stifte oder Brillen – sowie als Aufwärmübung einen als Schlüsselanhänger verwendbaren Miniatur-Münzbeutel. Beide sind innerhalb einer Stunde fertiggestellt und können mit nach Hause genommen werden.
„Gamaguchi-Geldbörse ohne Nähen“ von CokoWorks
Schritt für Schritt unter Anleitung des Handwerkers gefertigt
Einfach herzustellen, ganz ohne Nähen
Jeder Stoff ist ein Einzelstück
Außenansicht von Seikyodo
| Adresse | Sato Mansion, Etage 1F, 2-19-1, Taihei, Sumida-ku, Tokyo |
|---|---|
| URL | Mont Blanc (ENG) |
| Adresse | 2-11-7, Mukojima, Sumida-ku, Tokyo |
|---|---|
| URL | Werkstatt Tsukada (JPN) |
| Adresse | 2-27-3101, Matsugaya, Taito-ku, Tokyo |
|---|---|
| URL | Seikyodo (ENG) |
Aktuelle Informationen zu Öffnungszeiten, Schließzeiten, Preisen und mehr finden Sie auf der offiziellen Website oder direkt bei der Einrichtung.