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Updated: August 27, 2020

Ein Eckpfeiler der Anime-Geschichte, umgeben von Stadtteilparks und Gärten

Der Bezirk Nerima, ein zentral gelegener, aber dennoch wunderschöner Stadtteil mit viel Grün, ist unter Anime-Fans als Geburtsort der Branche bekannt. Es beherbergt mehrere Produktionsstudios, und Zeugnisse dieses Kulturerbes sind überall im Bezirk zu finden. In der Umgebung befinden sich mehrere Parks und Gärten, darunter der Hikarigaoka-Park und der Makino-Gedächtnisgarten.

Tipps

  • Halten Sie am Bahnhof Oizumi-gakuen Ausschau nach einer Statue des Schaffners aus dem Anime Galaxy Express 999 (Ginga Tetsudo 999)
  • Besuchen Sie die Chuo-Dori, wo man zwanglos essen und trinken kann
  • Spaziergang durch die verschiedenen umliegenden Parks und Gärten

Anfahrt

Der nächstgelegene Bahnhof ist der Bahnhof Nerima, der über die Seibu Toshima-Linie, Seibu Ikebukuro-Linie, Seibu Yurakucho-Linie und die Toei Oedo-Linie erreichbar ist.

Vom Flughafen Haneda: eine Stunde dem Zug.
Vom Flughafen Narita: zwei Stunden dem Zug.
Vom Bahnhof Shinjuku: Mit der Toei Oedo-Linie 30 Minuten bis zum Bahnhof Toshimaen.
Vom Bahnhof Shinjuku: Mit der Toei Oedo-Linie 20 Minuten bis zum Bahnhof Nerima .

Die Geburtsstätte des Anime

Der Stadtbezirk Nerima ist die Heimat zahlreicher Anime-Studios, von denen viele zur Etablierung des Genres in der Mitte des 20. Jahrhunderts beitrugen. Toei Animation drehte Japans ersten abendfüllenden Anime-Film in Farbe, „Erzählung einer weißen Schlange“. Das Gebäude des Studios beherbergt das Toei Animation Museum. Und Mushi Production, ein anderes Anime-Studio, produzierte die erste Anime-Fernsehserie, „Astro Boy“.

Das Oizumi Anime Gate ist ein bekanntes Symbol für Nerimas Anime-Kulturerbe. Das Tor zeigt lebensgroße Statuen von Figuren, die mit der Gegend in Verbindung stehen (Astro aus „Astro Boy“, Joe Yabuki aus „Ashita no Joe“, Maetel und Tetsuro Hoshino aus „Galaxy Express 999“ und Lum aus „Urusei Yatsura“) und schafft so eine Atmosphäre, wie sie nur in Nerima zu finden ist. Das Chihiro Kunstmuseum Tokyo ist eine weitere interessante Sehenswürdigkeit – es bietet eine der größten Bilderbuchsammlungen der Welt.


©Tezuka Productions
©Leiji Matsumoto, Toei Animation
©Asao Takamori・Tetsuya Chiba / Kodansha
©Rumiko Takahashi / Shogakukan

Photo: Nobuaki Nakagawa

Ein erholsamer Spaziergang durch ein Wohngebiet mit Parks und ruhige Gärten

Der Bezirk Nerima wurde in der Edo-Zeit (1603-1867) als Agrarland bewirtschaftet. Im Laufe des letzten Jahrhunderts entwickelte sich das Gebiet weiter zu einem Wohngebiet, in dem sich heute mehrere große Parks befinden.

Der weitläufige Hikarigaoka-Park ist ein optimales Ausflugsziel für ein Picknick, mit ausgedehnten Rasenflächen und Reihen von Kirschbäumen, die im Frühjahr in Blüte stehen.

Mehr Ruhe finden Sie im Shakujii-Park, wo es zwei friedliche Teiche, Schwertlilien, Seerosen und japanische Zelkova-Bäume gibt. Ebenfalls in der Nähe liegen der Oizumi-Zentralpark und der Makino-Gedächtnisgarten, der Tomitaro Makino, einem Pionier der japanischen Botanik, gewidmet ist.

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