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Updated: April 2, 2018

Die energiegeladene Elektro-Stadt, die ihre eigene Kultur hervorgebracht hat

Das Stadtviertel Akihabara begann in der Nachkriegszeit als Zentrum des Schwarzmarkts und entwickelte sich später zu einem Schaufenster japanischer Technik, voller Geschäfte, die verschiedene Arten von Elektronik und Informationstechnologie an die weite Welt verkaufen. In jüngerer Zeit bildet es auch die kulturelle Heimat für die eingefleischten Fans von Videospielen, Manga und Anime – den sogenannten Otaku. Das Gebiet ist ein urbaner Tempel für Verehrer japanischer Subkulturen mit Pop-Idolen und Cosplayern. Schlendern Sie durch Akihabaras Straßen für ein einzigartiges kulturelles Erlebnis.

Tipps

  • Duty-Free-Shopping in Elektronik-Megastores und Elektroteile-Fachgeschäften nutzen
  • Den Otaku dabei zusehen, wie sie sich in ihrer spirituellen Heimat versammeln
  • Energiegeladene Pop-Idole und aufwendig verkleidete Cosplayer bestaunen

Anfahrt

Der Bahnhof Akihabara ist mit der JR Yamanote-Linie, Keihin-Tohoku-Linie, Sobu-Linie oder der Tokyo Metro Hibiya-Linie bequem zu erreichen.

Vom Flughafen Haneda: 50 Minuten mit dem Flughafenbus oder 45 Minuten mit dem Zug.
Vom Flughafen Narita: Zwei Stunden mit dem Flughafenbus oder etwa eineinhalb Stunden mit dem Zug.
Vom Bahnhof Shinjuku: 18 Minuten mit der JR Sobu-Linie bis zum Bahnhof Akihabara.
Vom Bahnhof Tokyo: Vier Minuten mit der JR Yamanote-Linie bis zum Bahnhof Akihabara.

Vom Dunkel ins elektrische Licht

Die Straßen von Akihabara waren einst die Heimat von Schwarzmarkthändlern, die in der Nachkriegszeit Elektronikteile verkauften, inzwischen sind sie aber gefüllt mit seriösen Elektronikhändlern, die alles verkaufen, was mit Strom läuft. Fachgeschäfte säumen die Straßen, und Elektronik-Megastores wie Laox und Yodobashi Camera stehen in hartem Wettbwerb miteinander. Radio Kaikan und Radio Center führen Millionen von technischen Komponenten und Artikel mit Comicfiguren und kleine Läden kompensieren ihre geringe Größe mit einer brennenden Leidenschaft für das Spezialgebiet, das sie sich gewählt haben, seien es Manga, Anime, Pop-Idole oder Videospiele. Viele Geschäfte bieten auch zollfreies Einkaufen an, um Ihnen zu dabei helfen, mehr für Ihre Yen zu bekommen.

Eine subkulturelle Revolution – Spielplatz für Otaku

Die von Videospielen, Manga, Figurensammeln und Anime besessenen Subkulturen, die die Otaku-Kultur ausmachen, haben ihre Wurzeln in Akihabara. Eingezwängt zwischen den vielen Elektroteile-Läden befinden sich wahre Schreine, die den jeweiligen Obsessionen gewidmet sind. Akihabara Radio Kaikan und die Akiba Culture Zone zum Beispiel beherbergen viele Geschäfte, die sich mit Anime, Manga und Videospielen beschäftigen. In den Regalen im GUNDAM Cafe stapeln sich Artikel mit Comicfiguren, und Tokyo Leisure Land bietet Vergnügungen, die typisch für Akihabara sind, darunter auch raumhohe Automaten, die als Gachapon bekannt sind und Kapseln mit Spielzeug ausgeben, deren Inhalt eine Überraschung ist.

Idols  und Cosplay – Ein Mekka der Pop-Kultur

Akihabara ist die Heimat eines weiteren unverwechselbaren Elements der japanischen Popkultur - des Pop-Idols. Das AKB48-Theater ist der Geburtsort von AKB48, einer der populärsten Musikgruppen der letzten Jahre, und treue Fans strömen immer noch in der Hoffnung in die Gegend, einen Blick auf ihr Lieblingsmitglied der Gruppe zu erhaschen. An den Wochenenden können die Straßen überfüllt sein, wenn Gruppen von Cosplayern eintreffen, um sich in ihre Lieblingsfiguren zu verwandeln. Auch Sie können jederzeit mitmachen, indem Sie sich in einem der zahlreichen Kostüm- und Fotostudios einkleiden lassen.

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