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Updated: April 2, 2018

Reichhaltiges Kulturangebot, natürliche Lebensfreude und eine Straße mit lautstarken Händlern

Nur wenige Gehminuten vom belebten Verkehrsknotenpunkt des Bahnhofes Ueno entfernt, finden Sie sich in einem Kultur- und Freizeitparadies wieder. Der weitläufige Park neben dem Bahnhof birgt zahlreiche Museen, einen großen Bootsteich, einen Schrein mit Pagode und einen großen Zoo, in dem das zweifarbige Maskottchen der Gegend, der Panda, zuhause ist. Der Park rückt im April in den Vordergrund der allgemeinen Aufmerksamkeit, wenn die vielen Kirschbäume zu blühen beginnen. Folgen Sie den Gleisen der Yamanote-Linie in Richtung des benachbarten Bahnhofs Okachimachi und erleben Sie Ameyoko, die geschäftige Einkaufsstraße, in der die markanten Rufe der Marktverkäufer zu vernehmen sind, die alles Mögliche verkaufen, von Kleidung, Gewürzen, Kosmetika bis hin zu frischem Fisch.

Tipps

  • Ein Ausflug in den Zoo von Ueno zu den berühmten Pandas
  • Die geschäftige Einkaufsstraße und die energischen Marktverkäufer von Ameyoko
  • Ein kultureller Streifzug durch die vielen Museen der Gegend

Anfahrt

Den Bahnhof Ueno erreichen Sie mit der Tokyo Metro Ginza- und Hibiya-Linie. Die Keisei-dentetsu-Linie fährt zum Bahnhof Keisei Ueno.

Vom Flughafen Haneda: Etwa 50 Minuten mit dem Zug.
Vom Flughafen Narita: Etwa eine Stunde und 20 Minuten mit dem Zug.
Vom Bahnhof Shinjuku: 24 Minuten mit der JR Yamanote-Linie bis zum Bahnhof Ueno.
Vom Bahnhof Tokyo: Acht Minuten mit der JR Yamanote-Linie bis zum Bahnhof Ueno.

Schwarz, weiß, rosa und lila – Ein Park voller Farbenpracht

Von der vergänglichen Explosion des Kirschblütenrosa im Frühling über die strahlend lilafarbenen und blauen Lotusblüten im Sommer bis zu den schwarz-weißen Pandabären im Zoo: Der Ueno-Park ist von Farbenpracht erfüllt. Picknick-Partys unter dem Blütenmeer sind im Frühjahr ein beliebtes Freizeitvergnügen, und im Sommer nehmen angehende Fotografen ihre Kameras zum Shinobazu-Teich mit, um die Lotusblumen zu fotografieren. Wenn Sie sich nach dem Betrachten von so vielen Blumen erschöpft fühlen, begeben Sie sich einfach in eines der Terrassencafés, um Ihren Füßen eine Ruhepause zu gönnen. Für einen Ausflug in den Zoo braucht man auf jeden Fall Energie, denn es dauert gut einen halben Tag, um den weitläufigen Tierpark mit seinen Gorillas, Tigern, Eisbären, Giraffen und vielen anderen faszinierenden Lebewesen aus der Welt der Natur zu erkunden. Die schwarz-weißen Star-Attraktionen sind die Großen Pandas – Seien Sie darauf gefasst, in einer Schlange warten zu müssen, um einen Blick auf die knuddeligen chinesischen Bären zu erhaschen.

Von den Anfängen als Schwarzmarkt zur Betriebsamkeit der heutigen Zeit

Die Ursprünge der Ameyoko liegen im Schwarzmarkthandel der Nachkriegszeit, als Stände ein Sortiment von Produkten anboten, das von Süßigkeiten und Snacks bis hin zu Militärkleidung reichte. Ein markanter Aspekt ist auch heute noch die 500 Meter lange Einkaufsstraße, die erheblich an Größe gewonnen hat und häufig mit Kunden überfüllt ist, die von den niedrigen Preisen für frische Lebensmittel, Kosmetik, Kleidung und Schmuck profitieren wollen. Die Atmosphäre der Straße wird von den energischen Verkäufern geprägt, die alle versuchen, sich gegenseitig in Sachen Lautstärke und Leidenschaft zu übertreffen. Eine Reihe von Spezialgeschäften liegen auf dem Markt versteckt, wie beispielsweise Militärläden, die mit Militärkleidung und -zubehör vollgestopft sind, und das Ameyoko Center Building mit seiner großen Auswahl an Kräutern und Gewürzen.

Befriedigen Sie Ihren Kulturhunger und erkunden Sie Uenos dicht gedrängtes Museumsangebot

Ueno bietet eine Reihe von Museen von Weltrang, die sich in unmittelbarer Nähe zueinander befinden. Das Nationalmuseum für westliche Kunst ergänzt seine ständige Ausstellung mit Werken von Van Gogh, Renoir, Picasso und Pollock durch Wechselausstellungen. Falls Sie zeitgenössische Kunst vorziehen, besuchen Sie das Ueno Royal Museum. Traditionelle japanische Kunstwerke gibt es im Nationalmuseum Tokyo, das über eine große Auswahl an orientalischen Kunstwerken und Antiquitäten verfügt, darunter Ukiyo-e-Holzschnitte, Keramik und Schwerter. Das Nationalmuseum der Naturwissenschaften dagegen zeigt ein breites Spektrum an Exponaten aus der Welt der Natur mit besonderem Schwerpunkt auf Dinosauriern.

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