Meine Favoriten

Mein Tokyo-Reiseführer

Haben Sie etwas Interessantes gefunden? Dann clicken Sie auf den Herz-Button im Text und fügen Sie eine Seite dieser HP zu Ihren Favoriten hinzu.

Der Hauptinhalt beginnt hier.

Updated: April 2, 2018

Ein pulsierendes Studentenviertel mit faszinierenden Schreinen und Spezialgeschäften

Die Gegend um Kanda und Jimbocho, die an die Universität Tokyo und die Meiji-Universität angrenzt, bietet eine entspannte, studentische Atmosphäre, die perfekt für gemütliche Erkundungstouren ist. Schüler und Studenten strömen zum Mausoleum des Konfuzius in Yushima, um für gute Prüfungsergebnisse zu beten, und Leseratten suchen in Jimbocho nach neuen und antiquarischen Büchern. Wenn Sie Hunger bekommen, probieren Sie die köstlichen und preiswerten lokalen Curry-Gerichte oder Soba-Nudeln. Dank ihrer Nähe zum Bahnhof Tokyo, Ueno, Ochanomizu und Akihabara ist die Gegend ein geeigneter Ausgangspunkt für die weitere Erkundung der Stadt.

Anfahrt

Sie erreichen das Gebiet vom Bahnhof Kanda an der JR Yamanote-, Keihin-Tohoku- und Chuo-Linie bzw. an der Tokyo Metro Ginza-Linie.

Vom Flughafen Haneda: 35 Minuten mit dem Zug.
Vom Flughafen Narita: 90 Minuten mit dem Zug.
Vom Bahnhof Shinjuku: Mit der JR Chuo-Linie bis zum Bahnhof Kanda. Fahrtzeit: 20 Minuten.
Vom Bahnhof Tokyo: Mit der JR Yamanote-Linie bis zum Bahnhof Kanda. Fahrtzeit: fünf Minuten.

Die Weisheitsgötter um Rat fragen

Kanda und seine Umgebung stehen im Mittelpunkt des spirituellen Lebens von Tokyo. Jedes Jahr zum Jahreswechsel drängen sich Tokioter Geschäftsleute am Kanda-Myojin-Schrein, um für ein erfolgreiches Jahr zu beten, während Schüler und Studenten sich zum Mausoleum des Konfuzius in Yushima begeben, um ihn um gute Prüfungsergebnisse anzuflehen und spezielle Stifte zum Lernen zu kaufen.

Das Gelände des Yasukuni-Schreins ist ein beliebter Ort für die Kirschblüten im Frühjahr und regelmäßig stattfindende Flohmärkte am Wochenende. In Sommernächten ehren hier flackernde Laternen die Seelen der Verstorbenen beim Mitama-Fest. Yasukuni steht aber auch für die Kontroverse um die dort verehrten Seelen japanischer Kriegsverbrecher.

Um einen ganz anderen spirituellen Ort zu erleben, fahren Sie nach Ochanomizu, wo es das markante grüne Kuppeldach von Nicolai-do zu sehen gibt. Die 1929 erbaute russisch-orthodoxe Kirche ist nach dem Heiligen Nikolai von Japan benannt, eigentlich ein Priester namens Iwan Dmitrijewitsch Kassatkin, der in den 1860er Jahren das orthodoxe Christentum nach Hokkaido brachte.

Curry- und Soba-Schlemmereien und Einkaufsmöglichkeiten für Spezialisten

Rund um Kanda und Jimbocho finden Sie ein Nischenangebot an Einkaufs- und Speisemöglichkeiten. In der Nähe des Bahnhofs Kanda befinden sich einige der berühmtesten Soba-Restaurants der Stadt, eingezwängt zwischen alten Häusern und Geschäften, die Retro-Süßigkeiten verkaufen. Mit ihren frischen, einfachen Sobanudeln ziehen Kanda Yabusoba und Kanda Matsuya ein buntes Gemisch aus Büroangestellten und Prominenten an. Dank der großen Studentenbevölkerung sind Curry-Gerichte hier billig und lecker; probieren können Sie sie in einem der gut 30 örtlichen Curry-Läden. Im November findet sogar ein Curry-Fest statt.

Buchliebhaber sollten direkt nach Jimbocho fahren, um in aller Ruhe nach neuen, gebrauchten und seltenen Büchern zu suchen. Es gibt viele Cafés, in denen Sie Ihren neuen Wälzer zusammen mit einer Tasse Kaffee genießen können. Ochanomizu ist auch bekannt für Musikinstrumente – man kann hier fast alles finden – und es befinden sich einige gute kleine Live- und Jazzclubs in der Gegend. Für aktivere Unternehmungen wird in den Straßen, die zum Yasukuni-Schrein führen, Wintersportausrüstung zum Verkauf angeboten. Von Klettern bis Skifahren und Snowboarden finden Sie hier eine große Auswahl zu sehr günstigen Preisen. Schauen Sie vorbei, bevor Sie sich auf die Piste begeben.

Attraktionen in der Nähe