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Updated: April 2, 2018

Japanische Tradition trifft auf französischen Chic

Dieser kleine, elegante Stadtteil in der Nähe von Shinjuku war einst ein lebendiges Geisha-Viertel. Heute ist Kagurazaka mit seinen gepflasterten Straßen, schicken Geschäften, französischen Schulen und französischen Restaurants besser bekannt als Tokyos kleines Paris. Wenn Sie durch die ruhigen Gassen schlendern, werden Sie immer noch Spuren des Geisha-Erbes der Gegend finden: Elegante traditionelle Ryotei-Restaurants und Kimono-Läden werden von modernen, mit Michelin-Sternen ausgezeichneten Etablissements und minimalistischen Galerien flankiert. Wenn Sie Glück haben, erspähen Sie vielleicht einige der wenigen verbleibenden Geisha auf dem Weg zu einem ihrer Termine. Heute ist Kagurazaka ein Ort der Entspannung, an dem Sie eine Mischung aus Schreinen, Cafés und modischen neuen Geschäften entdecken können, während sich Katzen in ruhigen Ecken in der Sonne rekeln.

Anfahrt

Sie erreichen das Gebiet vom Bahnhof Kagurazaka an der Tokyo Metro Tozai-Linie.

Vom Flughafen Haneda: 65 Minuten mit dem Zug.
Vom Flughafen Narita: Eine Stunde 55 Minuten mit dem Zug.
Vom Bahnhof Shinjuku: Mit der JR Yamanote-Linie nach Takadanobaba, dort umsteigen und mit der Tokyo Metro Tozai-Linie bis zum Bahnhof Kagurazaka. Fahrtzeit: 20 Minuten.
Vom Bahnhof Tokyo: Mit der Tokyo Metro Marunouchi-Linie nach Otemachi, dort umsteigen und mit der Tozai- Linie bis zum Bahnhof Kagurazaka. Fahrtzeit: 30 Minuten.

Anbetung des Alten und des Neuen

In Richtung des Zentrums der Hauptstraße befindet der leuchtend rote Zenkokuji-Tempel, seit dem 18. Jahrhundert ein Symbol des Stadtteils. Er ist der Wünsche erfüllenden Gottheit Bishamonten gewidmet und ein guter Startpunkt, an dem Sie Ihre Erkundungen beginnen und sich Glück fürs Einkaufen wünschen können. Etwas weiter oben auf dem Hügel hat der Architekt Kengo Kuma eine liebevolle und zeitgemäße Renovierung des Akagi-jinja-Schreins unter Zuhilfenahme von Glas und Naturmaterialien entworfen. Dort gibt es sogar ein modernes italienisches Restaurant, es ist also definitiv kein typischer Shinto-Schrein.

Nehmen Sie sich die Zeit, sich zu verirren

Die engen Seitengassen von Kagurazaka erinnern an die Vergangenheit der Gegend als Unterhaltungsviertel. Hochklassige traditionelle Restaurants, die als Ryotei bezeichnet werden, sind durch dezente Schilder und traditionelle japanische Noren-Vorhänge gekennzeichnet. Man könnte fast glauben, das Klappern von Holzsandalen zu vernehmen, so als ob Geisha von einem Termin zum anderen eilen würden. Die Gassen Kakurenbo Yokocho und Hyogo Yokocho bewahren das Flair der Edo-Zeit (1603-1867), mit gepflasterten Straßen und lackierten schwarzen Holzwänden. Während diese Wände früher große Samurai-Häuser verbargen, finden Sie dahinter heutzutage eher trendige Restaurants und schicke Wohnungen.

Verborgene Gourmet-Lokale und schicke Einkaufsmöglichkeiten

An Wochenenden ist die Hauptstraße von Kagurazaka für den Verkehr gesperrt, so dass Sie gemütlich vom Bahnhof Iidabashi bis zum Akagi-jinja-Schrein schlendern können. Machen Sie auf dem Weg dorthin Zwischenstopps in Cafés und suchen Sie sich Geschäfte aus. An einem sonnigen Tag im Canal Cafe könnte man leicht vergessen, dass man in Japan ist, obwohl die Kirschblüten im Frühjahr es einem sofort verraten.

In den Seitenstraßen befinden sich mit Michelin-Sternen ausgezeichnete Kaiseki-Restaurants, französische Konditoreien und gemütliche italienische Pizzerien. Kaufen Sie hier feine Kimonostoffe, traditionelle Kosmetik und handgemachte Keramik oder stöbern Sie durch seltene Vinylschallplatten.

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