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Updated: April 2, 2018

Treffen Sie Tokyos quirlige Großmütter

Diese freundliche Stadt im Norden Tokyos wird oft das „Harajuku für Omas“ genannt, wegen ihrer geschäftigen Einkaufsstraßen, die von über den 60-Jährigen geschätzt werden. Es ist ein großartiger Ort, um mit Einheimischen in Kontakt zu kommen und die einstige Atmosphäre der Innenstadt von Tokyo zu erleben. Natürlich muss man keine Oma sein, um die traditionellen Snacks wie süßes und salziges Shiodaifuku zu genießen oder die traditionellen Handwerksstücke zu kaufen, die dort zum Verkauf angeboten werden. Vergessen Sie nicht, rote Unterwäsche zu kaufen, die als Glücksbringer gilt, und den Kouganji-Tempel zu besuchen, um dort Ihre Beschwerden heilen zu lassen.

Anfahrt

Sie erreichen das Gebiet vom Bahnhof Sugamo an der JR Yamanote-Linie oder der Mita-Linie.

Vom Flughafen Haneda: 55 Minuten mit dem Zug.
Vom Flughafen Narita: Eine Stunde 20 Minuten mit dem Zug.
Vom Bahnhof Shinjuku: Mit der JR Yamanote-Linie bis zum Bahnhof Sugamo. Fahrtzeit: 20 Minuten.
Vom Bahnhof Tokyo: Mit der JR Yamanote-Linie bis zum Bahnhof Sugamo. Fahrtzeit: 25 Minuten.

Retro-Viertel und rote Glücksunterwäsche

Die Einkaufsstraße Jizo-dori ist das pulsierende Herzstück von Sugamo. Hier gibt es Retroläden und Straßenverkäufer, die Kunsthandwerk, Snacks und Souvenirs zu günstigen Preisen verkaufen, und fröhliche Ladenbesitzer rufen de Kunden zu und bieten Kostproben an. Die Toden-Arakawa-Straßenbahn fährt ebenfalls durch das Viertel und verstärkt das Flair vergangener Zeiten. Rot ist eine Farbe des Glücks und der Langlebigkeit in Japan, weshalb es bei Babys und Senioren beliebt ist; 60 Jahre alt zu werden gilt nämlich als Chance, wie ein Baby noch einmal neu anzufangen - und das traditionelle Geburtstagsgeschenk ist rote Kleidung. Maruji ist ein berühmter Anbieter von roter Unterwäsche, aber auch von T-Shirts, Schals und Socken, die für ein bisschen mehr Farbe und Glück in Ihrem Leben sorgen.

Geschäftige Tempel und ruhige Gärten

Der Kouganji-Tempel im Zentrum der Einkaufsstraße Jizo-dori wurde 1596 gegründet, und ist bekannt für seine kraftvolle „Togenuki Jizo“-Statue. Es ist gesagt, dass die Frau eines Samurai durch ein Wunder von einer Krankheit geheilt worden war. Ältere Besucher drängen sich um den Tempel, um die davorstehende Arai-Kannon-Statue zu waschen, in der Hoffnung, dadurch ihre eigenen Krankheiten zu heilen. Für eine ruhigere Form der Heilung besuchen Sie die schönen Rikugien-Gärten im nahen Komagome. Um 1700 erbaut, bilden die Gärten 88 Szenen aus berühmten Gedichten nach. Nehmen Sie sich Zeit für einen Spaziergang um den künstlichen See, der von Holzbrücken überspannt und mit Teehäusern gesäumt ist. Im Frühjahr und Herbst werden die Gärten nachts beleuchtet, um die Farben der Jahreszeit bestmöglich zur Geltung zu bringen.

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