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Mein Tokyo-Reiseführer

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Updated: February 10, 2021

Kurzer Überblick

Das öffentliche Verkehrsnetz von Tokyo ist zwar gigantisch und verschlungen, aber auch effizient, pünktlich und hervorragend instand gehalten. Hier ein kurzer Überblick: Die Bewohner Tokyos unterscheiden zwischen dem „Zug“ (oberirdische Züge) und der „U-Bahn“ (unterirdische Züge). Die meisten oberirdischen Züge im Zentrum von Tokyo werden von JR betrieben (die Sie mit Ihrem JR Rail Pass benutzen können, sofern Sie einen besitzen). Beim U-Bahn-System, das ebenfalls hauptsächlich im Zentrum von Tokyo verläuft, gibt es zwei große Betreiber: Tokyo Metro und Toei Subway. Und dazu kommen noch verschiedene private Bahnlinien, die sich in den Großraum Tokyo hinaus erstrecken.
Das mag zwar ziemlich kompliziert klingen, aber das System funktioniert als nahtloses Ganzes. Das gesamte Netz können Sie nämlich mit einer einzigen Karte benutzen!
Hinweis: Es besteht die Möglichkeit, dass die einzelnen Bahnbetreiber im Großraum Tokyo, einschließlich JR East, die Abfahrtszeiten der letzten Züge vorverlegt haben. Bitte informieren Sie sich auf den offiziellen Websites über den aktuellen Stand.

IC-Karten (Suica & Pasmo)

Auch wenn Sie nur wenige Tage in Tokyo sind, sollten Sie sich eine Suica- oder Pasmo-IC-Karte zulegen, falls Sie vorhaben, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren. Dabei handelt es sich um wiederaufladbare Chipkarten, mit denen Sie praktisch alle Linien in Tokyo benutzen und zwischen ihnen umsteigen können. Suica und Pasmo werden von verschiedenen Unternehmen angeboten, aber sie unterscheiden sich nicht wesentlich voneinander, so dass Sie sich keine Gedanken darüber machen müssen, welche Sie nehmen sollten. Die Karte können Sie an den meisten Bahnhöfen gegen einen Pfand von 500 Yen erwerben. Laden Sie sie einfach mit so viel Geld wie Sie wollen auf und steigen Sie in Ihren Zug oder Bus Ihrer Wahl ein, indem Sie mit ihr auf die vorgesehene Stelle an der Fahrkartenschranke bzw. im Bus tippen. Wenn nur noch wenig Geld auf Ihrer Karte ist, können Sie sie einfach an den Fahrkartenautomaten aufladen, die es an jedem Bahnhof gibt. (Diese Automaten haben auch eine englische Benutzerführung, drücken Sie einfach auf die Taste „English“.)

Günstige Tickets & IC-Karten

Fahrkartenkauf

Falls Sie keine Chipkarte haben, können Sie sich natürlich auch eine herkömmliche Fahrkarte aus Papier kaufen. Gehen Sie zu einem Fahrkartenautomaten am Bahnhof, schauen Sie sich die Fahrpreisliste an und werfen Sie den Geldbetrag ein, den Sie benötigen, um ans Ziel zu gelangen. In den meisten Bahnhöfen gibt es auch einen Bediensteten, der Ihnen behilflich sein kann. Wenn Sie zwischen den Bahnlinien umsteigen und durch eine Fahrkartenschranke gehen, vergessen Sie nicht, Ihre Fahrkarte nach dem Einführen auf der anderen Seite der Schranke wieder einzusammeln.

Verbindungssuche

HyperDia und Jorudan sind zwei Websites, auf denen Sie Fahrpläne und Verbindungen in ganz Japan recherchieren können. Geben Sie einfach Ihre Start- und Endstation ein, und es erscheint eine Liste der empfohlenen Verbindungen mit Hinweisen für die schnellste, günstigste und/oder bequemste Verbindung.

Weitere Hinweise

  • Stellen Sie sich vor dem Einsteigen in den Zug an den dafür vorgesehenen Stellen an. Drängeln Sie sich nicht an anderen Leuten vorbei, sobald sich die Türen öffnen.
  • Essen oder Trinken im Zug ist im Allgemeinen verpönt, ebenso wie Telefonieren mit dem Handy.
  • Achten Sie darauf, wie viel Platz Sie beanspruchen. Wenn Sie einen großen Rucksack haben, tragen Sie ihn bitte nicht auf dem Rücken, sondern vor der Brust oder zwängen Sie ihn sich zwischen die Beine.
  • Wenn Sie spät unterwegs sind, denken Sie daran, dass Ihr letzter Zug nach Hause wahrscheinlich zwischen 23:30 und 00:30 Uhr am nächsten Tag fahren wird. Die ersten Züge am Morgen verkehren ab ca. 5:00 Uhr.
  • Züge haben Vorzugssitzplätze, die man vorrangig schwangeren, älteren, oder behinderten Fahrgästen überlassen sollte.
  • Viele Bahnlinien bieten zu den Stoßzeiten nur für Frauen bestimmte Waggons an. Diese Waggons können aber auch von Kindern im Grundschulalter (oder jünger) sowie von Menschen mit körperlichen Behinderungen und ihren Begleitpersonen benutzt werden, selbst wenn sie keine Frauen sind.