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Mein Tokyo-Reiseführer

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Updated: April 2, 2018

Machen Sie sich mit den lokalen Bräuchen und Verhaltensweisen vertraut, um ein noch befriedigenderes Reiseerlebnis zu haben.

Heiße Quellen und öffentliche Bäder

Das Baden in Sento-Bädern und Onsen-Thermalquellen ist ein fester Bestandteil des japanischen Lebensstils und Sie sollten auf jeden Fall von der Möglichkeit Gebrauch machen, ein wenig in die echte japanische Kultur einzutauchen. Sofern nicht anders angegeben, sind Badeanzüge beim öffentlichen Baden nicht erlaubt. Und aus tief verwurzelten kulturellen Beweggründen verweigern einige Einrichtungen Menschen mit Tattoos den Zutritt. Das Trinken von Alkohol vor dem Baden kann zu körperlichen Beschwerden führen, weshalb es vermieden werden sollte.
Die Kenntnis der grundlegenden Baderegeln hilft Ihnen, unangenehme Missverständnisse zu vermeiden und ermöglicht Ihnen ein reibungsloses und stressfreies Badeerlebnis.
Duschen Sie sich vor dem Betreten des Badebeckens – schließlich muss jeder das gleiche Wasser verwenden. Und springen Sie nicht direkt hinein. Lassen Sie sich langsam ins Becken gleiten. Zu guter Letzt sollten Sie lange Haare hochbinden und Handtücher aus dem Wasser heraushalten.
Weitere Informationen zu den öffentlichen Bädern in Tokyo finden Sie in TOKYO SENTO – Public Bath.

Shinto-Schreine und buddhistische Tempel

Obwohl die Regeln für das Beten an Schreinen und Tempeln relativ locker sind, sollten Sie die folgenden Verhaltensregeln beachten, damit Ihr kulturelles Erlebnis nicht beeinträchtigt wird.
An einem Schrein ist die Mitte des Sando, der Weg, der zum Schrein führt, eigentlich für die verehrte Gottheit reserviert, also sollten Sie darauf achten, dass Sie auf der einen oder anderen Seite daran entlanggehen. Nachdem Sie Hände und Mund mit dem reinigenden Wasser in der Nähe des Eingangs zum Hauptbezirk gespült haben, machen Sie sich auf den Weg zur Haupthalle. Verbeugen Sie sich leicht, läuten Sie die Glocken, werfen Sie eine kleine Geldspende in den Opferstock, verbeugen Sie sich zweimal, klatschen Sie zweimal und verbeugen Sie sich noch einmal, um das Ritual abzuschließen.
Nachdem Sie durch das Haupttor eines Tempels getreten sind, verbeugen Sie sich in Richtung der Hondo-Haupthalle, wo die Gottheit verehrt wird. Wenn es ein Wasserbecken gibt, spülen Sie Hände und Mund mit dem reinigenden Wasser. Erklimmen Sie dann die Stufen, führen Sie Ihre Hände zusammen und beten Sie leise. Beachten Sie, dass Sie in einem Tempel nicht klatschen sollten – dieser Ritus ist den Shinto-Schreinen vorbehalten. Legen Sie ein kleines Geldopfer in die Kiste und verbeugen Sie sich leicht, bevor Sie gehen. Beugen Sie sich dann noch einmal in Richtung der Hondo-Haupthalle, bevor Sie das Gelände durch das Haupttor verlassen. 

Rauchen

Rauchen wird in Tokyo in Restaurants und Cafés, in denen ausgewiesene Raucher- und Nichtraucherbereiche üblich sind, im Allgemeinen nach wie vor toleriert. Das Rauchen auf der Straße ist jedoch verboten – mit Ausnahme der ausgewiesenen Raucherzonen – und Verstöße gegen diese Regel können mit einer Geldstrafe geahndet werden.

Nichtraucher-Verordnungen (Stand: Mai 2017)

Im Bezirk Chiyoda ist das Rauchen auf der Straße und in ausgewiesenen Bereichen verboten. Verstöße werden mit einem Bußgeld von 2000 Yen geahndet.
Im Bezirk Shinagawa ist das Rauchen auf der Straße in den Gebieten um die Bahnhöfe Osaki, Gotanda, Oimachi, Musashi-Koyama und Aomono-Yokocho sowie in extra ausgewiesenen „lokalen Verschönerungszonen“ verboten. Verstöße werden mit einem Bußgeld von 1000 Yen geahndet.

Im Zug

Die Bahnhöfe Tokyos sind perfekt organisiert, passend zu dem konkurrenzlosen Zugsystem. Der Eingang zu jeder Wagentür ist auf dem Bahnsteig markiert, bitte warten Sie in einer der dafür vorgesehenen Wartezonen in der Schlange. Bleiben Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit hinter der gelben Linie. Tokyos Züge können sehr stark ausgelastet sein; wenn Sie also Gepäck oder Rucksäcke transportieren, versuchen Sie bitte, sie so weit wie möglich aus dem Weg zu halten. Bei überfüllten Zügen sollten Sie darauf gefasst sein, dass beim Ein- und Aussteigen gedrückt und geschoben wird, aber denken Sie daran, dass es sich dabei nicht um aggressives Verhalten handelt, sondern um eine Folgeerscheinung des täglichen Lebens in einer Großstadt.
In Bussen und Bahnen gibt es Sitzplätze für Passagiere, die älter sind, eine Behinderung, Krankheit oder Verletzung haben, schwanger sind oder mit Säuglingen reisen (sie werden als „Priority Seat“, „Courtsey Seat“ oder „Silver Seat“ bezeichnet).
Japan Railway (JR) und die privaten Eisenbahnlinien verfügen im Allgemeinen über Frauenwagen. Sie sind in der Regel entweder der erste oder letzte Wagen der Züge während der morgendlichen und abendlichen Hauptverkehrszeit, obwohl der Zeitplan und der Position je nach Unternehmen und Strecke variieren können.

Fahrräder

Das Mieten eines Fahrrads ist eine kurzweilige und interessante Möglichkeit, die Stadt zu erkunden, und die Zahl der Fahrradverleihangebote nimmt zu. Um Ihre Fahrt sicher und angenehm zu gestalten, sollten Sie die folgenden Grundregeln kennen: Halten Sie sich auf der linken Straßenseite und achten Sie darauf, dass Taxis und Radfahrer, die kein so ausgeprägtes Verkehrsbewusstsein wie Sie haben, plötzlich anhalten können.

Mobiltelefone

Wenn Sie Ihr Mobiltelefon verwenden, sollten Sie den gleichen gesunden Menschenverstand und das gleiche soziale Bewusstsein benutzen wie zu Hause oder bei Reisen anderswo auf der Welt. Vermeiden Sie es, in öffentlichen Verkehrsmitteln mit dem Handy zu telefonieren, und achten Sie darauf, was um Sie herum passiert, wenn Sie durch die Stadt gehen. Schalten Sie alle mobilen Geräte aus, wenn Sie sich im Zug in der Nähe der Sitzplätze für Ältere, Behinderte, Kranke und Schwangere befinden.

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