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Updated: April 2, 2018

Praktische Tipps, damit Sie mit Ihrem Baby in Tokyo reibungslos und mit Spaß unterwegs sind

Tokyo mag auf Neuankömmlinge ohne Japanischkenntnisse beängstigend wirken, erst recht für Eltern, die kleine Kinder mitbringen. Aber mit etwas Vorbereitung und Know-how und der Hilfe der typischerweise freundlichen Einwohner Tokyos werden Sie garantiert eine lohnende und sorgenfreie Reise mit Ihrem Kleinen erleben.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Das öffentliche Verkehrsnetz von Tokyo ist zwar pünktlich und komfortabel, kann aber sehr überfüllt sein, was das Hinein- und Heraustragen von Kinderwagen bei Zügen oder Bussen sehr umständlich macht. Wenn Sie einen Kinderwagen verwenden, sind zusammenklappbare Modelle vorzuziehen, oder erwägen Sie, stattdessen eine Babytrage zu verwenden. Holen Sie sich eine aufladbare SUICA-Karte, die Sie an jedem Bahnhof kaufen und aufladen können, damit Sie reibungslos zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln wechseln können. Nutzen Sie auch die Bahnhofseinrichtungen, um sich von überflüssigem Gepäck zu befreien, da die meisten über Münzschließfächer verfügen (die Sie ebenfalls mit der SUICA-Karte bezahlen können). Wenn Sie aus einem anderen Teil Japans nach Tokyo reisen, kann der sehr bequeme und preiswerte Takkyubin-Kurierdienst in den meisten Geschäften und Unterkünften genutzt werden, um größere Koffer bis zum nächsten Tag liefern zu lassen.

Babynahrung

Es ist überraschend einfach, eine Mikrowelle zum Erwärmen von Babynahrung oder einer Babyflasche zu finden, da sie in Convenience Stores und Supermärkten sehr verbreitet sind. Fragen Sie einfach das Personal an der Ladentheke und sagen Sie den folgenden Satz: „Su-mi-ma-sen, a-ta-ta-me-te mo-ra-e-mass ka?“ (Entschuldigung, können Sie das für mich aufwärmen?) In Restaurants können Sie auch die Bedienung danach fragen. Das Stillen in der Öffentlichkeit ist in Japan kein Problem, obwohl sich Mütter dabei in der Regel bedecken. Kaufhäuser und Einkaufszentren verfügen oft über ausgezeichnete, saubere Einrichtungen zum Füttern und Wechseln von Windeln und manchmal sogar über Verkaufsautomaten mit kleinkindergerechten Nahrungsmitteln und Getränken. Es gibt an solchen Orten auch Spielbereiche – stellen Sie sicher, dass Sie die Schuhe Ihres Kindes ausziehen, bevor es hineinläuft.

Unterkunft und Gastronomie

Am besten ist es, wenn Sie Ihr Hotel im Voraus kontaktieren, um nach der Verfügbarkeit einer Kinderkrippe zu fragen, falls Sie eine benötigen, und ein Nichtraucherzimmer zu buchen. Ebenso können Sie in Ihrer Unterkunft um Rat fragen, bevor Sie in Japan essen gehen, oder in Ihrem Namen nachfragen lassen, ob ein Restaurant kinderfreundlich ist oder nicht. Dabei sollten Sie darauf achten, ob es dort einen Hochstuhl (hai tsche-a) für kleine Babys oder einen Kindersitz (ko-do-mo i-su) für Kleinkinder gibt. Die Gaststätten im Izakaya-Stil verfügen oft über abgetrennte Räume, die perfekt für Kleinkinder sind, die sich viel bewegen und herumtollen möchten.

Kauf von Babybedarf

Windeln in Japan werden am besten in den größeren Drogeriemärkten gekauft, wie etwa bei Matsumoto Kiyoshi, wo der Name im römischen Alphabet auf dem Aushängeschild steht, oder überall dort, wo man das chinesische Zeichen für Medizin sieht (薬). Das Wort für Windeln wird o-mu-tsu ausgesprochen, und es gibt zwei Haupttypen: die Variante mit Klebeband oder Windelhöschen, wobei letztere beim Entfernen an den Seiten aufgerissen werden können. Bei unangenehmen Unfällen ist UNIQLO eine kostengünstige und zuverlässige Option, um sich Ersatzkleidung für Babys und Erwachsene zu beschaffen, während Kaufhäuser tendenziell etwas nobler und teurer sind. Es ist ratsam, nach Möglichkeit Ihre eigene Babynahrung mitzubringen, falls die Produkte in Japan ihrem Kind nicht zusagen.

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