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Updated: March 27, 2019

Japans reichhaltige Esskultur

Im Lauf der Jahre hat die japanische traditionelle Küche, auch washoku, genannt, für ihre dezenten aber vielfältigen Geschmacksrichtungen, sowie für ihre Ästhetik internationale Anerkennung erlangt. Washoku hat eine lange und reichhaltige Geschichte, und die UNESCO hat es 2013 zum immateriellen Weltkulturerbe erklärte.
Die Eigenschaften des Washoku sind saisonbedingt – die Zutaten werden fein abgestimmt, um die Jahreszeit oder den Anlass zu ehren. Weil es auf dem Konzept von ichiju-sansai basiert (eine Suppe, drei Gerichte), ist eine typische Mahlzeit ausgewogen und eine gesunde Mischung aus Reis, Suppe, Fleisch und oder Meeresfrüchten und Gemüse.
Aufgrund der Globalisierung und dem Wandel der Zeit hat sich die japanische Küche, wie wir sie heute kennen, weiterentwickelt. Sie umfasst nicht nur washoku, sondern auch yoshoku (die japanische Version von ausländischem Essen), wie das Curry-Gericht oder omurice (Omelett Reis oder ein mit Reis gefülltes Omelett). Sogar washoku selbst bezeichnet mittlerweile ein breites Spektrum an Essen: zunächst wäre da das luxuriöse kaiseki (mehrgängige feine Küche), danach die Hausmannskost, und abschließend die bescheidenen, aber köstlichen Speisen, die auf der Straße verkauft werden, wie beispielsweise takoyaki (Teigbällchen mit Oktopusstücken gefüllt) oder okonomiyaki (ein herzhafter japanischer Pfannkuchen).

Fleisch und Meeresfrüchte

Fisch und Schalentiere gehören zu den Grundnahrungsmitteln in der japanischen Küche. Sushi (roher Fisch auf mit Essig gesäuertem Reis) und sashimi (dünne Filetstücke von rohem Fisch) sind wesentliche Elemente der japanischen kulinarischen Identität.
Fleischkonsum wurde erst während der Meiji-Periode (1868–1912) gängiger. Heutzutage gibt es eine Vielzahl an Fleischgerichten. Beliebt sind yakiniku (gegrilltes Fleisch), welches auswärts gegessen wird und natürlich wagyu (japanisches Rind), welches für seine Marmorierung und besonders feine Konsistenz hoch gelobt wird.
Von Bonito bis Lachs – Sushi-Ratgeber für Tokyo

 

Nudeln und Reis: Japans Grundnahrungsmittel

Angefangen mit onigiri Reisbällchen (auch bekannt als omusubi) bis zu donburi (Reisschalen) gibt es Reis in unzähligen Gerichten (und sogar in Süßigkeiten). Das ist ein Beweis dafür, welche fundamentale Rolle dieses Getreide in der japanischen Küche spielt.
Nudeln sind ein weiteres Grundnahrungsmittel. Soba (Nudeln aus Buchweizen) und udon (dicke Weizennudeln) ermöglichen ein sättigendes Essen für beschäftigte Studenten und Büroangestellte. Ramen, auch wenn sie ursprünglich aus China stammen, zählen nun eindeutig zum japanischen Essen.
Unmengen von Nudeln – Ratgeber für den Verzehr von Ramen in Tokyo

Deftige Suppen und Eintopfgerichte

An einem kalten Tag gibt es nichts Besseres als eine heiße Suppe, um sich aufzuwärmen. Neben der bekannten miso Suppe (eine Suppe mit Sojabohnenpaste), die als Beilage zu einem Gericht serviert wird, gibt es auch Eintöpfe, bekannt als nabemono. Shabu-shabu – Gemüse und in dünne Scheiben geschnittenes Fleisch, das in einem Topf gekocht und in eine Soße getunkt wird – wäre ein weiteres Beispiel. Durch Eintopf-Partys führen diese Gerichte auch Menschen zusammen. Diese Nabe-Partys kann man auch in einigen Jugendherbergen und Kochworkshops selbst erfahren.

Wagashi: Japanische Süßigkeiten

Ein Fest für die Augen und den Gaumen sind wagashi – traditionelle japanische Süßigkeiten. Sie sind häufig prächtig und edel gestaltet. Bei Teezeremonien werden diese Süßigkeiten gereicht, um den bitteren grünen matcha-Tee auszugleichen.

Lokale Spezialitäten:Tokyos ganzer Stolz

Jede der 47 Präfekturen hat ihre eigene Spezialität und Tokyo ist da keine Ausnahme. Einige einzigartige Spiesen, die ihren Ursprung in Tokio haben, sind die folgenden: Monjayaki, ein Gericht mit vielen verschiedenen Füllungen, das aus einem dünnen, flüssigem Teig hergestellt wird, Fukagawa-meshi, das aus Muscheln, Reis und Lauch besteht und chanko-nabe. Hierbei handelt es sich um einem gut gefüllten, deftigen Eintopf, den Sumoringer in großen Mengen essen, um Muskeln aufzubauen.
Lokalküche von Tokyo