Munich

HOME > TRAVEL TRADE & PRESS > PROFILE OF OUR REPS > Munich

Main content starts here.

Greetings from REP

Konnichiwa und Grüß Gott allerseits. Ich fühle mich sehr geehrt, seit diesem Jahr die japanische Hauptstadt und Weltmetropole Tokyo in Deutschland zu vertreten und Ihnen deren Schönheit und nie ruhende Energie vorstellen zu dürfen. Wer einmal in Tokyo war, wird immer wieder hingehen wollen. Getreu dem Motto: Einmal Tokyo, immer Tokyo!

Introduction of Tokyo

Denkt Otto Normalverbraucher an Tokyo, kommen ihm wahrscheinlich folgende Assoziationen: eine nie zur Ruhe kommende Mega-City, ausgestattet mit modernster Technologie, eingebettet in neo-japanischer Populärkultur, dem seit einiger Zeit globalen Gaumenschmaus, Sushi und posher Mode, die von den Millionen von Einwohner der Stadt täglich auf Asphalt-Laufstegen präsentiert wird. Ganz besonders denkt man da auch an das Bild der Shibuya scramble crossing, auf deren Zebrastreifen bei Grün in Stoßzeiten gerne mal 3000 Passanten die Straße überqueren.

Als Normalbürger macht man bei den Bildern und Videos verständlicherweise erstmal nur große Augen. Für die meisten werden solche Menschenmenge im ersten Moment etwas überwältigend sein. Doch wer sich dann Mitten ins Geschehen wagt wird sofort erkennen, dass - so wie vieles in Tokyo und natürlich auch in ganz Japan – alles ordentlich geregelt ist und keiner Angst vor Kollisionen haben muss. Trotz vieler Passanten und Einwohner kann jeder in Ruhe Momente und Eindrücke auf sich wirken lassen und in eine unbekannte Welt eintauchen.

Foto: Shibuya Scramble Crossing; A glimpse of traditional living

 

Doch in Tokyo finden sich nicht nur die modernsten Technologien, humorvollen Gadgets und neusten Modeschöpfungen wider. Auch die traditionelle japanische Kultur ist in ihren endlosen Facetten vorhanden und zu entdecken. Der heutige japanische Lebensstil stellt eine gelungene Symbiose aus alter Tradition und neuen, westlich beeinflussten Werten dar. Trotz verheerender Zerstörungen während des letzten Krieges haben es die Maßnahmen des umfassenden Wiederaufbauprozesses ermöglicht, dass der heutige Besucher Tokyos – wie zum Beispiel auch im verschonten Kyoto – einen Einblick in die alte Tokyoter Lebensweise erlangen kann.

Foto: Sushi; Matcha-Cake

 

Doch ganz egal, ob alt oder neu: Tokyo bietet für jeden Besucher etwas, sei es Sightseeing, Shopping, Wellness, kulinarisches, historisches oder auch sportliche Aktivitäten. Trauen Sie sich einfach und entdecken Sie Ihr persönliches Tokyo. Selbst wenn Ihnen so manches skurril erscheinen sollte, probieren sie es einfach aus und lassen Sie es auf sich wirken. Ich versichere Ihnen, es wird sich definitiv lohnen und Ihnen unvergessliche Erinnerungen bescheren.

Route recommended by REP

Um moderne sowie traditionelle Seiten Tokyos entdecken zu können, empfehle ich folgende Route.

Shinjuku à Harajuku à Meiji Jingū (Homōtsuden) à Yoyogi Park à Yasukuni Jinja (à Imperial Palace)

Starten Sie von Shinjuku aus. Der Stadtteil Shinjuku, vereint Büro-, Hotel- und Vergnügungsviertel und bietet ebenfalls zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten. Bereits rund um den Shinjuku Bahnhof herum gibt es eine Vielzahl an Kaufhäusern wie zum Beispiel den Odakyū- und Keiō- Department Store oder auch das Lumine oder das Takashimaya. Auch wenn Sie sicherlich nicht unbedingt auf der Suche nach Kleidung oder Haushaltswaren sind, sollten Sie trotzdem ruhig einmal alle Etagen besuchen. Oft findet man vor allem bei den Haushaltswaren günstiges, qualitativ hochwertiges und traditionelles japanisches Geschirr, das entweder als Mitbringsel oder aber auch für die eigene Kollektion wunderbar geeignet ist.

In den untersten Etagen dieser Kaufhäuser befindet sich meist die Lebensmittelabteilung, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Hier finden Sie alles vor. Von herzhaft bis süß, von kalorienreich bis kalorienarm. Allein beim reinen Anblick der Speisen kommt der Appetit von alleine. In diesen Lebensmittelabteilungen kaufen die Tokioter/Japaner oft ihre Beilagen für ihre Mahlzeiten ein. Neben traditionellen japanischen Leckerbissen sind auch westlich geprägte Süßigkeiten und Lebensmittel vorhanden. Oftmals kann man auch Köche beim Zubereiten ihrer lukullischen Köstlichkeiten durch eine gläserne Scheibe bewundern. Diese Abteilungen sind sehr beliebt und sind in der Regel zu jeder Tageszeit gut besucht.

Foto: Shinjuku by night; Chopstick rest; Department Store View; Department Store Fish

 

 

Beachten Sie bitte auch, dass die Einkaufsmöglichkeiten nicht immer im Erdgeschoss enden, sondern oft auch unterirdisch weitergehen, so zum Beispiel im Shinjuku Subnade mit einem unterirdischen Netz von über 100 Läden.

Ob zu Fuß oder mit der Bahn, der Weg vom Bahnhof Shinjuku zum Meiji-Jingū ist nicht weit. Zu Fuß sind es gerade mal gemütliche 20 Gehminuten. Sie gelangen dabei über den nördlichen Eingang nahe dem Jinja Honchō (Association of Shinto Shrines) auf das Parkgelände. Wenn Sie durch den Nordeingang kommen, empfiehlt sich zudem ein kleiner Abstecher in das Meiji-Jingū Homōtsuden (Treasure Museum), das einen Einblick in das Leben des Kaisers Meiji (1852-1912) sowie der Kaiserin Shōken (1849-1914) gibt.

Mit der Bahn empfiehlt sich die Route mit der JR Yamanote Line bis zur Station Harajuku (2 Stationen). Von dort aus sind es dann nur noch 2 Gehminuten zum südöstlichen Eingang. Auf diese Weise gelangen Sie durch das imposante Tor zum Schrein. Falls Sie sich für die Bahnroute entscheiden, können Sie vorab noch durch Harajuku schlendern. (Dies ist natürlich auch mit der Route zu Fuß möglich, jedoch ist dies erst nach dem Rundgang durch den Meiji Schrein und dem Yoyogi-Park zu empfehlen, da Sie sonst einen großen Umweg gehen müssten.)

Im Meiji-Jingū selbst haben Sie dann die Möglichkeit die prachtvollen Bauten aus nächsten Nähe zu betrachten und den ein oder anderen Glücksbringer zu erwerben. Vor allem zu Neujahrszeiten ist hier viel los, und Sie können die Ausführung der traditionellen Neujahrsrituale mit eigenen Augen verfolgen.

Ein kleiner Tipp am Rande: Ob sie sich während Ihrer Reise vor einem schintoistischen Schrein oder einem buddhistischen Tempel befinden, erkennen Sie ganz leicht an zwei markanten Merkmalen. Vor einem schintoistischen Schrein befindet sich immer das sogenannte Tori’i, das das Eingangstor zum Heiligtum darstellt. Oftmals sind diese scharlachrot, oft aber auch ohne Farbe wie beispielsweise beim Meiji-Jingū. Ein weiteres Merkmal sind die sogenannten shimenawa, aus Stroh hergestellte dicke Seile, die die Anwesenheit eines Gottes (kami) implizieren. Geschmückt sind diese in der Regel mit weißem, in zickzackartiger Form geschnittenem Papier – beziehungsweise Leinenstreifen oder Quasten. Diese shimenawa sehen Sie an Baumstämmen oder an den Tori’i. Sehen Sie diese Erkennungsmerkmale nicht, so befinden Sie sich mit großer Wahrscheinlichkeit vor einem Tempel (à in Japan existieren aber trotzdem auch vereinzelt Tempel mit Tori’i).   

Foto: Meiji Jingu New Year; Yasukuni Jinja New Year

 

Nach dem Besuch im Meiji-Jingū empfiehlt sich – wenn es auch einen kleinen Umweg darstellt - ein kurzer Spaziergang durch den Yoyogi-Park, um so dann wieder an die Bahnstation Harajuku zu gelangen.

Von hier aus nehmen Sie am besten die JR Yamanote Line Richtung Shinjuku und steigen in Yoyogi in die JR Sōbu Line Richtung Chiba um. In Ichigaya steigen Sie dann aus und gehen die restliche Strecke zum Yasukuni Schrein zu Fuß. Die Bewältigung der gesamten Strecke dauert in etwa eine halbe Stunde.

Im Yasukuni Schrein können Sie neben der Schrein-Anlage auch das Yūshūkan besuchen. Ein Militär- und Kriegsmuseum, das die Militär-/ Kriegsgeschichte Japans von Zeiten der Samurai bis hin zum Zweiten Weltkrieg darstellt.  

Je nachdem wie lange Sie schon auf den Beinen sind und ob Sie noch Lust haben, können Sie vom Yasukuni Schrein auch noch zum Kaiserpalast gehen. Das geht natürlich ebenfalls zu Fuß. Sollten Sie die Bahn wählen, müssten Sie von Kudanshita (Tokyo Metro Hanzomon Line; Richtung Kuki) bis nach Nijūbashimae fahren. Dies Route beinhaltet einen Umstieg in Ōtemachi (Tokyo Metro Chiyoda Line; Richtung Karakida). Die Fahrtzeit beträgt in etwa 11 Minuten. Von der Station Nijūbashimae gelangen Sie dann ganz einfach zur berühmten Nijūbashi-Brücke die zum Kaiserpalast führt. Von dort aus können Sie dann zum Beispiel durch den Ostpark schlendern und dabei auch die Edo-zeitlichen Mauerbauten bestaunen.

Info: Während früher der etwa ein stündige Besichtigungsrundgang durch den Kaiserpalast nur mit vorheriger Online-Anmeldungen möglich war, ist seit Juni 2016 die vorab Online-Anmeldung nicht mehr nötig. Es gilt nun das First-Come, First-serve - Prinzip. Da aber pro Rundgang nur eine bestimme Anzahl an Besucher teilnehmen können, ist weiterhin die Online-Registrierung möglich. Genauere Informationen über Vorort- und Online-Anmeldung, sowie Termine und Zeiten der Rundgänge können Sie der offiziellen Homepage( External link ) des Kaiserpalastes entnehmen.

Foto: Imperial Palace